Klinik-News

Brilliante Detaildarstellung von Meniskus, Kreuzbändern und Sprunggelenken

Datum: 23.02.2010

Spende ermöglicht Medizin-Innovation am Marienkrankenhaus

Im Zentrum für Präventivmedizin  am  Hamburger Marienkrankenhaus profitieren seit Beginn des Jahres viele Patienten mit orthopädischen und unfallchirurgischen Fragestellungen vom erweiterten Leistungsspektrum des Hochleistungsmagnetresonanztomographen. Durch den Einsatz einer sogenannten 8-Kanal-Sense-Kniespule sind brillante Detaildarstellungen der Kniebinnenstrukturen wie der Menisci (Faserknorpelscheiben) und Kreuzbänder möglich. Zudem ist die Spule auch für die Untersuchung von Sprunggelenken geeignet.

„Durch den Einsatz moderner Gradientenechosequenzen gelingt mit der 8-Kanal-Kniespule eine optimale Darstellung des Gelenkknorpels in höchster Detailgenauigkeit. Dies ist umso bedeutender, da Knorpelschäden des Knies im frühen Stadium mittlerweile gezielt behandelt werden können", erklärt Dr. med. Sven Petersen, Leitender Oberarzt des Instituts für Radiologie und behandelnder Arzt im Zentrum für Präventivmedizin am Hamburger Marienkrankenhaus.

Knorpelschäden im Kniegelenk treten häufig mit zunehmendem Alter auf, wenn es zu einer Abnutzung der Gelenke kommt. Insbesondere dann, wenn eine Achsabweichung  der Knochen vorliegt (sogenannte X-oder O-Beine), oder die Körpermasse unverhältnismäßig hoch ist. Auch bei ständiger und lang andauernder Belastung kann sich ein Knorpelschaden einstellen. Vor allem für jüngere Patienten gibt es jedoch heute die Möglichkeit, mit neueren Medikamenten und Knorpeltransplantationen zu arbeiten.

Besonders erfreut ist Dr. med. Sven Petersen darüber, dass das Engagement der Mitglieder des Freundes- und Förderkreises am Marienkrankenhaus Hamburg e.V. den Einsatz und den Kauf der Spule möglich gemacht hat. Der Verein, der das Marienkrankenhaus bereits seit 1995 bei seinen wirtschaftlichen Aufgaben unterstützt, übernahm die kompletten Anschaffungskosten. „Sehr viele Patienten unseres Hauses profitieren nun von dem erweiterten Leistungsspektrum des Hochleistungsmagnetresonanztomographen und der verkürzten Untersuchungszeit. Wir freuen uns sehr über das außerordentliche Engagement unserer fast 400 Fördermitglieder und den erfolgreichen Abschluss dieses Projektes. Der Finanzbedarf für innovative Medizintechnik in der Klinik steigt rapide an, da können Mäzene eine immer größer werdende Lücke füllen", so Werner Koch, Vorsitzender der Geschäftsführung des Marienkrankenhauses.

Im Internetportal des Marienkrankenhaus können Sie Bildmaterial herunterladen. Mehr Informationen erhalten Sie auch unter www.vorsorgezentrum-hamburg.de


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