Klinik-News

Albertinen-Vorstandsvorsitzender Professor ter Haseborg begeht 60ten Geburtstag mit Benefizkonzert

Datum: 31.05.2010

Gäste spenden über 110.000 Euro für die Albertinen-Stiftung

Der Vorstandsvorsitzende des Albertinen-Diakoniewerks, Prof. Dr. Fokko ter Haseborg hat am 29. Mai sein 60. Lebensjahr vollendet. Über 500 Gäste - darunter der Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft, Dr. Lutz Mohaupt, die Bischöfin der Nordelbischen Kirche, Frau Maria Jepsen und Landespastorin Frau Annegrethe Stoltenberg, die Europaabgeordnete und Bürgermeisterin a. D. Frau Birgit Schnieber-Jastram, der Bundestagsabgeordnete Burkhardt Müller-Sönksen, der Eimsbüttler Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke, der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Rudolf Kösters, der Präsident der Ärztekammer Hamburg, Dr. Frank Ulrich Montgomery sowie Verdi-Landesbezirksleiter Wolfgang Rose kamen ins Hotel Grand Elysée, um dem Jubilar ihre Glückwünsche zu überbringen.

Auf Wunsch des Jubilars hatte das Albertinen-Diakoniewerk ein Benefizkonzert zugunsten der Albertinen-Stiftung organisiert und dafür Hamburgs Ersten Bürgermeister Ole von Beust als Schirmherrn gewonnen. Das international erfolgreiche Bläser-Ensemble „German Brass" begeisterte die Gäste mit furiosen Interpretationen von Bach-Kompositionen ebenso wie mit mitreißendem Swing. Eugen Block stellte für den guten Zweck den Festsaal des Grand Elysée Hotels zur Verfügung.

Über 110.000 Euro Spenden für die Albertinen-Stiftung

Professor ter Haseborg konnte sich bei den Gästen für mehr als 110.000 Euro Spenden zu Gunsten der Albertinen-Stiftung bedanken: „Diese Spenden erreichen Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Denn die Albertinen-Stiftung ermöglicht den Mitarbeitern im Albertinen-Diakoniewerk, auch dort zu helfen, wo ihre Leistung nicht bezahlt wird und wo das soziale Netz nicht trägt." Über 700 Spenderinnen und Spender haben diesen Spendentopf gefüllt. Für ter Haseborg zeigt dies, „dass diakonische Betriebe dort Freunde und Förderer finden, wo sie nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern wo in ihren Taten auch Nächstenliebe glaubwürdig erkennbar wird. Die Bereitschaft zu teilen und das persönliche soziale Engagement sind typisch für den Kreis unserer Freunde und Förderer. Und ganz besonders dafür bedanke ich mich bei allen Spendern!".

Engagement für diakonische Projekte

Die Albertinen-Stiftung engagiert sich besonders für das Diakonie-Hospiz Volksdorf. Sie ermöglicht über die „Herzbrücke" auch die Operation herzkranker Kinder und die Weiterbildung von Ärzten aus Krisen und Kriegsgebieten. Sie unterstützt Hamburger Familien, die in Krisen fachliche Beratung und Begleitung benötigen, und sie fördert ehrenamtliches Engagement in der Arbeit des Albertinen-Diakoniewerkes. Die Albertinen-Stiftung war 2004 auf Initiative von Professor ter Haseborg gegründet wurde.

Birgit Schnieber-Jastram, Europaabgeordnete, Sozialsenatorin a. D. und Schirmherrin der Albertinen-Stiftung: „Ein kurzer Blick in den Lebenslauf von Herrn Professor ter Haseborg belegt sein herausragendes Engagement - nicht nur im Gesundheitswesen. Dieses Engagement bringt er auch in das Albertinen-Diakoniewerk und die Stiftung ein. Hilfe und Unterstützung für junge Familien, für herzkranke Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten und die Hospizarbeit stehen hier im Mittelpunkt. Und es ist kein Zufall, dass der Geburtstag zugunsten dieser Stiftung gefeiert wird."

Pastor Dr. Stefan Stiegler, Vorstand im Albertinen-Diakoniewerk, würdigte seinen Vorstandskollegen als Mann von Format, dem der persönliche Kontakt zu den Menschen wichtig ist, mit denen er lebt und arbeitet. Dabei orientiert er sich an dem Wertegerüst des christlichen Glaubens, der ihn bereits im Elternhaus geprägt hat. „Fokko ter Haseborg kann Spannungen aushalten, Prozesse durchtragen und dranbleiben an Entwicklungen - manchmal auch einfach nur dadurch, dass er aktiv zuwartet, wie er das selbst gern nennt. Nie verliert er die Zuversicht, dass sich die Dinge zum Guten wenden werden. Diese Zuversicht kommt aus seinem Gottvertrauen. Denn für ihn ist die innere Haltung ganz entscheidend für alles, was zu tun oder zu lassen ist."

Aufbau einer diakonischen Unternehmensgruppe

Professor ter Haseborg leitet das Albertinen-Diakoniewerk seit 1996. In dieser Zeit hat er den Weg von Albertinen konsequent hin zu einer diakonischen Unternehmensgruppe bereitet. Mit dem Kauf bzw. Übernahme des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses, der Klinik Poppenbüttel, dem Richard Remé-Haus sowie der Residenz am Wiesenkamp und dem Feierabendhaus-Volksdorf hat er am Standort Hamburg-Volksdorf ein zweites gewichtiges Standbein von Albertinen geschaffen.

Unter seiner Leitung erfolgte darüber hinaus die Modernisierung des Albertinen-Krankenhauses mit neuer Erweiterung, dem Neubau Psychiatrie und dem Neubau stationäre Herz-Rehabilitation; der Neubau der Akademie für Weiter- und Fortbildung am Albertinen-Haus - Zentrum für Geriatrie und Gerontologie, der Neubau des Langbehn-Haus (Ambulante Geriatrische Rehabilitation und Forschungsstelle), der Neubau des Max Herz-Hauses (Bundesmodell Wohn-/Pflegeeinrichtung für Demenzkranke), der Neubau des Diakonie-Hospizes in Hamburg-Volksdorf sowie viele Investitionen in Medizintechnik. Aktuell stehen sowohl das Albertinen-Krankenhaus als auch das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus mit dem Neubau der Funktionstrakte vor den größten Bauvorhaben in ihrer Geschichte.

Verdopplung des Umsatzes

Der Umsatz von Albertinen hat sich seit seinem Amtsantritt mehr als verdoppelt. Dabei geht es ter Haseborg nicht um Wachstum um jeden Preis, sondern um selektives Wachstum, bei dem der Markenkern von Albertinen, leistungsstarke und innovative Medizin und Pflege sowie menschliche Zuwendung für hilfsbedürftige Menschen anzubieten, weiter gestärkt wird. Unter seiner Führung wurde die Albertinen-Gruppe auch einer der bundesweit größten Anbieter von Leistungen im Rahmen der sektorübergreifenden Integrierten Versorgung.

Engagiert in der Krankenhauspolitik

Ter Haseborg engagiert sich zudem in der Krankenhauspolitik: Seit dem Jahr 2000 vertritt er alternierend als erster und zweiter Vorsitzender der Hamburgischen Gesellschaft (HKG) die Interessen der Hamburger Krankenhäuser in der Gesundheitspolitik. Er ist ebenfalls stellvertretender Vorsitzender des Verbandes freigemeinnütziger Krankenhäuser in Hamburg.

Lebenslauf Fokko ter Haseborg

Ter Haseborg studierte Mathematik und Informatik in Bonn mit dem Abschluss Diplom-Mathematiker. Er promovierte 1978 zum Dr. rer pol.,1984 folgte seine Habilitation für das Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre. Nach Professuren in Kassel, Bielfefeldt und Graz wurde er 1990 auf den Lehrstuhl für Internationales Marketing an die Universität Hamburg berufen. Bis 2000 war er dort Direktor des Institutes für Handel und Marketing. Mitglied im Albertinen-Diakoniewerk ist er seit 1992, 1995 wurde er zum Stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden berufen. Seit Oktober 1996 ist er Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks, seit 2004 auch Vorsitzender der Albertinen-Stiftung. Professor ter Haseborg ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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