Pressemitteilung
Hamburgs Krankenhäuser bekennen sich zum Wettbewerb
Datum: 13.06.2007
8. Hamburger Krankenhaustag: Positionspapier der HKG vorgestellt
Mit einem klaren Bekenntnis zum Wettbewerb hat sich die Hamburgische Krankenhausgesellschaft (HKG) in die bundesweite Debatte bezüglich der zukünftigen Rahmenbedingungen für die Kliniken ab 2009 eingeschaltet. Auf dem 8. Hamburger Krankenhaustag stellte die HKG heute ein Positionspapier vor, das sowohl bei der Ausgestaltung des DRG-basierten Entgeltsystems als auch bei der Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung neue Wege beschreitet. Dr. Claudia Spenk, Geschäftsführerin der HKG: „Die Krankenhäuser brauchen als dynamische Unternehmen erweiterte Handlungsfreiräume im Wettbewerb. Dieses gilt insbesondere für die Krankenhausplanung, die zukünftig nur noch die Funktion einer Rahmenplanung haben darf.“ Gerade in Medizinmetropolen wie Hamburg dürfe die Leistungsentwicklung der Krankenhäuser nicht durch eine detaillierte staatliche Planung begrenzt werden.
Bei der Fortentwicklung des leistungsorientierten DRG-Entgeltsystems setzt die HKG auf ein bundeseinheitliches Preissystem, dessen Einführung allerdings an mehrere Bedingungen geknüpft ist. Hierzu zählen insbesondere die zeitgleiche Umstellung auf eine Finanzierung der Betriebs- und Investitionsfinanzierung aus einer Hand (bisher: Krankenkassen und Bundesländer), die weitere Verbesserung der DRG-Kataloge sowie der Wegfall sämtlicher Budgetregulierungen.
Schwerpunktthema des diesjährigen etablierten Krankenhauskongresses für die Metropolregion Hamburg ist der sog. ordnungspolitische Rahmen für die Krankenhäuser ab 2009. Über 170 Teilnehmer nehmen an dem Kongress teil, der auch in diesem Jahr wieder mit hochkarätigen Referenten aufwarten kann. Thema des Nachmittags ist die bessere Verzahnung von stationärem und ambulantem Sektor durch die neue Rechtslage seit Anfang 2007. Kooperationspartner des 8. Hamburger Krankenhaustages sind u.a. die Unternehmen cleanic service und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank.
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