Pressemitteilung

HKG warnt vor Panikmache

Datum: 27.07.2007

Medizinische Versorgungsqualität in Krankenhäusern

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung in den Medien über die Versorgungsqualität in Krankenhäusern warnt die HKG vor Panikmache. Die Krankenhausbranche befindet sich trägerunabhängig bundesweit in einem Umbruch. Die seit Jahren gedeckelten Budgets erzeugen einen steigenden wirtschaftlichen Druck, der es für alle Krankenhäuser zu einer Herausforderung werden lässt, unter diesen Rahmenbedingungen auch weiterhin eine hochwertige Versorgung anzubieten. Die Krankenhäuser stellen sich jeden Tag aufs Neue ihrer Verantwortung, die Patienten schnell und nach dem neuesten Stand medizinischer Erkenntnisse qualitätsgesichert zu versorgen. Dass notwendige Umstrukturierungen im Einzelfall zu Reibungsverlusten führen können, sollte vor diesem Hintergrund nicht verwundern.

Die Krankenhäuser in Hamburg haben seit Jahren ein hohes Bewusstsein für ihre medizinische Versorgungsqualität entwickelt und sind in kontinuierliche Verbesserungsprozesse eingebunden. Hamburg stellt die Keimzelle der externen Qualitätssicherung im Krankenhausbereich dar. Bereits 1991 wurden hier die bundesweit ersten Qualitätssicherungsprojekte gestartet.

Dass die Patientinnen und Patienten diese Anstrengungen honorieren, wird durch die ständig steigenden Leistungszahlen in Hamburg Tag für Tag bestätigt. Der Erfolg der Branche liegt insbesondere in der Leistungsbereitschaft der vielen motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern in Hamburg begründet. Dieses Engagement hat maßgeblich zur Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten beigetragen. Die HKG appelliert daher an alle Patienten, sich nicht verunsichern zu lassen, sondern weiterhin auf ihr eigenes Urteilsvermögen zu vertrauen.

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