Pressemitteilung
Informationen zur Schweinegrippe/ Neuen Influenza
Datum: 19.08.2009
Informationen des RKI zum diagnostischen Testverfahren und zur Feststellung und Meldung des Krankheitsverdachts
Das RKI hat Grundsätze zur Indikation von diagnostischen Testverfahren bei Schweinegrippe/Neuer Influenza bekannt gegeben:
- Ist eine Diagnostik auf Neue Influenza A/H1N1 indiziert, sollten PCR Tests verwendet werden, die ausschließlich Neue Influenza nachweisen und keine anderen Influenzaviren mit erfassen.
- Wenn mehr als ein Abstrich eines Patienten zur Verfügung steht, ist es nicht notwendig, die PCR separat aus jedem Abstrich zu führen. Die Abstriche können gepoolt werden.
- Grundsätzlich sollten keine Antigentests (sog. Schnelltests) mehr verwendet werden. Influenza Antigenteste (sog. Schnellteste) konnten bisher ihre Tauglichkeit bezüglich des Neuen H1N1-Influenza Virus nicht beweisen.
Ausführliche Informationen dazu finden Sie in der nebenstehenden Anlage.
Ebenso hat das RKI ein Merkblatt für Ärzte zur Feststellung und Meldung des Krankheitsverdachts, der Erkrankung sowie des Todes an Schweinegrippe/ Neuen Influenza veröffentlicht. Dies finden Sie in der zweiten Anlage nebenstehend.
Die Gesundheitsbehörde Hamburg hat seit dem 31. Juli 2009 eine Hotlinezur Schweinegrippe/Neuer Influenza eingerichtet. Unter 040 - 428 37 37 95 erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr zum Ortstarif Antworten und Hinweise auf ihre Fragen. Weitere Informationen zur Neuen Grippe sowie entsprechende Informationsblätter zum Download stehen auch im Internet unter www.hamburg.de/neue-grippe zur Verfügung.
Das Bundesgesundheitsministerium hat unter der Rufnummer 0800 - 44 00 55 0 eine kostenfreie Hotline zur Neuen Grippe eingerichtet. Interessierte erhalten dort von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitags von 8 bis 12 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr bei Bedarf ebenfalls Informationen.
Die Weltgesundheitsbehörde WHO hatte die Warnstufe bezogen auf die Neue Grippe bereits am 11. Juni 2009 auf sechs erhöht. Für die Bevölkerung in Hamburg besteht dennoch weiterhin weder Grund zur Beunruhigung, noch gibt es Anlass, die getroffenen Maßnahmen zu ändern.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Homepage des RKI
Ebenso sind im internen Bereich der Homepage der HKG für die Krankenhäuser vielfältige Informationen des RKI zum Umgang mit der Schweinegrippe/Mexikogrippe zu finden.
Für Rückfragen:
Ulrike Jaenicke
Hamburgische Krankenhausgesellschaft e. V.
040 - 25 17 36 - 29
presse@hkgev.de