Pressemitteilung
Jede Beschwerde ist ein Schatz!
Datum: 15.12.2008
Die HKG zur Umsetzung der Hamburger Erklärung in Hamburgs Krankenhäusern
Hamburg, 15.12.2008. Die Hamburgische Krankenhausgesellschaft (HKG) weist die Kritik der Verbraucherzentrale an der Umsetzung der Hamburger Erklärung zurück. „Das Beschwerdemanagement ist essentiell für unsere Krankenhäuser. Es gehört heute zum Standard für ein Krankenhaus, seine Prozesse stetig zu verbessern. Beschwerden sind eine gute Quelle, um erkennen zu können, wo noch Probleme sind. So betrachtet ist jede Beschwerde ein wahrer Schatz“, so Dr. Claudia Spenk, Geschäftsführerin der HKG. In 2008 haben alle Krankenhäuser die Hamburger Erklärung unterschrieben. Alle Krankenhäuser haben eigene Beschwerdebeauftragte, viele Krankenhäuser arbeiten zusätzlich mit externen Partnern zusammen, wie beispielsweise der Patienteninitiative oder der Verbraucherzentrale. Wie das Beschwerdemanagement gegenüber den Patienten bekannt gemacht wird, kann von den Krankenhäusern frei entschieden werden. Die Hamburger Erklärung wurde vor vier Jahren ins Leben gerufen. Jährlich unterzeichnen die Krankenhäuser diese Erklärung, in der sie sich verpflichten, ein strukturiertes Beschwerdemanagement vorzuhalten. Seit diesem Jahr wird die Hamburger Erklärung in der alleinigen Verantwortung der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft fortgeführt. Dr. Claudia Spenk: „Wir schätzen die Verbraucherzentrale als kritische Begleiterin und werden die Anregungen überprüfen und aufnehmen. Leider sind uns weder die Untersuchung noch die entanonymisierten Daten der untersuchten Krankenhäuser zur Verfügung gestellt worden. Die methodische Qualität der Untersuchung können wir daher nicht beurteilen. Aus unserer Sicht funktioniert das Beschwerdemanagement in den Kliniken gut, was nicht heißen soll, dass es keine Verbesserungsmöglichkeiten mehr gibt.“ Für 2008 wird die HKG erstmals einen Bericht über das Beschwerdemanagement in den Hamburger Kliniken erstellen, so wie es in der Hamburger Erklärung vorgesehen ist.
Für Rückfragen:
Ulrike Jaenicke
Hamburgische Krankenhausgesellschaft e. V.
040 - 25 17 36 - 29
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