Pressemitteilung
Neue Daten der Externen Qualitätssicherung
Datum: 19.10.2007
Die Behandlungsergebnisse in den Hamburger Krankenhäusern haben sich im Jahre 2006 weiter verbessert. Das beweisen die Zahlen, die die Externe Qualitätssicherung EQS erhoben hat. So sank beispielsweise die Zahl der Wundinfektionen nach dem Einsetzen einer Hüftprothese von 1,2% (2005) auf 0,5% (2006). Der bundesweite Wert liegt bei 0,8% (2006). Die Hamburger EQS prüft mehr Daten als bundesweit vorgeschrieben. So auch die Zahl der Wundliegegeschwüre (Dekubitus): Sie sank von 1,0% (2005) auf 0,7% (2006). Eine Ursache für die Verbesserung: Die Kliniken arbeiten inzwischen nach Leitlinien, in denen Behandlungsabläufe nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen festgelegt werden.
Roland Streuf, Leiter der Landesgeschäftsstelle der EQS Hamburg: „Die Kliniken dokumentieren ihre Arbeit immer exakter. Wir können also noch genauer prüfen. Um so erfreulicher ist die Tendenz zu besseren Ergebnissen, die wir auch bei den aktuellen Daten feststellen.“
Die jährliche Dokumentation ausgesuchter Behandlungsabläufe ist gesetzlich vorgeschrieben. Alle Hamburger Kliniken nehmen daran teil. Die EQS wird getragen von der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft und den Hamburger Krankenkassen, unter Beteiligung der Hamburger Ärztekammer. Die Ergebnisse der EQS sind im Internet veröffentlicht unter www.eqs.de.
Für Rückfragen:
Ulrike Jaenicke
Hamburgische Krankenhausgesellschaft e. V.
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