Pressemitteilung

Qualität in Hamburger Krankenhäusern ist gesichert

Datum: 18.07.2007

HKG zum „Pflege-Thermometer 2007“

Mit dem heute erschienenen „Pflege-Thermometer 2007“, einer Studie des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung in Köln, werden die Ergebnisse einer Befragung von Pflegeleitungen über ihre Einschätzung der Situation in der Pflege in 263 deutschen Kliniken vorgestellt. Hiernach bestünden Defizite in der pflegerischen Versorgung, beispielsweise zu lange Wartezeiten oder eine unzureichende Grundpflege. „Unsere Qualitätssicherungsprojekte in Hamburg sprechen eine andere Sprache: in Hamburg können die Patientinnen und Patienten in die Qualität der Versorgung vertrauen. Kein Krankenhaus kann es sich in einer Metropolregion wie Hamburg leisten, Patienten warten zu lassen oder nicht nach aktuellstem Stand pflegerischer und ärztlicher Erkenntnisse zu behandeln.“, so Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorsitzender des Vorstandes der HKG.

Die Hamburger Krankenhäuser blicken auf eine langjährige Tradition der externen Qualitätssicherung zurück: Hamburg nimmt hier bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Seit zehn Jahren werden in Hamburg strukturierte Daten im Rahmen der pflegerischen Qualitätssicherung in einem gemeinsamen Projekt zum Dekubitus (Druckgeschwüre durch zu langes Liegen) erhoben, ausgewertet und analysiert. Dieses Projekt ist so erfolgreich, dass es vor zwei Jahren verpflichtend für alle Krankenhäuser in Deutschland eingeführt wurde.

Weitere, öffentlich einsehbare Projekte der Qualitätssicherung (www.hamburger-krankenhausspiegel.de) belegen die hohe Qualität der Hamburger Krankenhäuser.

Dr. Jörg Weidenhammer, Mitglied des Vorstandes der HKG: „Die Hamburger Krankenhäuser bemühen sich täglich um die Zufriedenheit und das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Patienten. Da ist die Leistung der Pflegefachkräfte überaus wichtig! Den engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gebührt unser Dank für das bislang Erreichte!“

Das hohe Niveau der Versorgung in Hamburger Krankenhäusern und die Transparenz der Qualität zeigen, dass ein Wettbewerb vorrangig um Qualität sich positiv auf die Patientensicherheit auswirkt. Die vorgestellte Studie kann daher die Patientinnen und Patienten in Hamburger Krankenhäusern nicht verunsichern.

Die Hamburgische Krankenhausgesellschaft (HKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Hamburg. Sie vertritt die Interessen von 38 öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Krankenhäusern in Hamburg und Umgebung. Jährlich versorgen Hamburgs Kliniken allein stationär fast 400.000 Patienten, davon gut ein Viertel aus den angrenzenden Bundesländern. Mit mehr als 25.000 Beschäftigten sind die Hamburger Krankenhäuser - zusammengenommen - einer der größten Arbeitgeber der Stadt.

Zurück