Pressemitteilung
Roland Streuf wird Leiter der Projektgeschäftsstelle für Externe Qualitätssicherung (EQS)
Datum: 04.07.2007
Neuer Qualitätsverantwortlicher für die Hamburger Krankenhäuser
Die Projektgeschäftsstelle der Externen Qualitätssicherung EQS in Hamburg hat einen neuen Leiter. Einstimmig wurde Herr Roland Streuf vom Kuratorium der EQS als Nachfolger von Dr. Christof Veit gewählt. Er steht ab sofort für seine neue Aufgabe zur Verfügung. Der gebürtige Trierer ist Arzt (Anästhesie) und Gesundheitsökonom. Zuletzt war der 37-Jährige vier Jahre lang Wissenschaftlicher Mitarbeiter der medizinischen Fakultät der Universität Tübingen. Dort war er unter anderem zuständig für die Leitung von Forschungsprojekten und die Ausbildung von Fachleuten für Qualitätssicherung.
Günter Ploß, Leiter der Landesvertretung des VdAK/AEV:
„Mit Herrn Streuf gewinnt die Hamburger Projektgeschäftsstelle für Externe Qualitätssicherung einen ausgewiesenen Fachmann. Er bringt sowohl Wissen aus der medizinischen Praxis als auch betriebswirtschaftliche Expertise mit. Fragestellungen der Qualitätssicherung sind ihm sowohl aus der Perspektive der Krankenhäuser als auch aus dem ambulanten Bereich geläufig. Daher ist Herr Streuf auch für die zukünftige sektorübergreifende Qualitätssicherung einschlägig erfahren. Ich bin sicher, dass Herr Streuf die Qualitätssicherung der Hamburger Kliniken, die schon jetzt bundesweit hohes Ansehen genießt, weiter entwickeln wird.“
Hamburgs Krankenhäuser sind bundesweit Vorreiter in der Qualitätssicherung. Bereits seit 1992 führen sie Qualitätsvergleiche (sog. Benchmarks) vieler Leistungen durch, um die Patientenversorgung kontinuierlich zu verbessern. Die Landesgeschäftsstelle der EQS koordiniert die Qualitätssicherung. Dabei wird sie von Fachgremien aus Vertretern der Krankenhäuser und des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung unterstützt. Die Hamburger Qualitätssicherung liegt über dem bundesweit vorgeschriebenen Niveau. Neben den bundesweiten Pflichtmodulen (seit 2001) der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) werden in Hamburg zusätzlich Projekte in der Kardiologie, der Anästhesiologie, der Dekubitusprophylaxe, der neonatologischen Versorgung sowie der Schlaganfallversorgung weitergeführt.
Die EQS Hamburg wird gemeinsam von der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG), den Krankenkassenverbänden und der Ärztekammer Hamburg sowie dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung getragen.
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Ulrike Jaenicke
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