Pressemitteilung
Weiterentwicklung des Beschwerdemanagements: ein wichtiger Qualitätsbaustein
Datum: 09.07.2008
Unterzeichnung der „Hamburger Erklärung“
In Anwesenheit von Herrn Senator Dietrich Wersich unterzeichnen heute die Hamburger Krankenhäuser erneut die „Hamburger Erklärung“. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Krankenhäuser, ein strukturiertes Beschwerdemanagement vorzuhalten. Die „Hamburger Erklärung“ geht auf eine gemeinsame Initiative der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz und der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG) aus dem Jahr 2004 zurück. Nachdem sie breite Akzeptanz gefunden hat, wird ab dem heutigen Tage die Weiterentwicklung der „Hamburger Erklärung“ in den Händen der HKG liegen. Dazu gehört auch die fachliche Begleitung der Beschwerdebeauftragten.
Die „Hamburger Erklärung“ wurde auch noch einmal inhaltlich weiter entwickelt: Neu ist, dass die Hamburger Krankenhäuser zukünftig zusätzlich und freiwillig über ein unabhängiges Zertifikat nachweisen, dass ihr Beschwerdemanagement gut organisiert ist und funktioniert. Das Beschwerdemanagement wird damit als wesentlicher Baustein einer patientenzentrierten Organisation im Krankenhaus weiter gestärkt.
Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Erster Vorsitzender der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft: „Mit der diesjährigen öffentlichen Unterzeichnung der „Hamburger Erklärung“ möchten wir die hohe Bedeutung herausstellen, die Patientenbeschwerden für die Krankenhäuser haben. Wir danken Herrn Senator Wersich dafür, dass er zusammen mit den Hamburger Krankenhäusern diesen neuen Weg beschritten hat.“
Für Rückfragen:
Ulrike Jaenicke
Hamburgische Krankenhausgesellschaft e. V.
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