Pressemitteilung
Wettbewerb schafft Transparenz
Datum: 01.07.2009
Hamburger Krankenhäuser machen die Arbeit ihres Beschwerdemanagements transparent
Hamburg, 1. Juli 2009. Seit genau einem Jahr liegt die Weiterentwicklung der Hamburger Erklärung und die Begleitung der Arbeit der Beschwerdebeauftragten in Händen der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft. Seitdem haben erstmals alle 38 Krankenhäuser die Hamburger Erklärung unterzeichnet. Außerdem haben alle Krankenhäuser in diesem Jahr einen Bericht über ihr Beschwerdemanagement erstellt. Einen Auszug aus all diesen Berichten veröffentlicht die Hamburgische Krankenhausgesellschaft heute. Damit stellen die Krankenhäuser die Transparenz über ihre Arbeit her, zu dem sie sich mit der Hamburger Erklärung verpflichtet haben.
„Dies ist ein Erfolg, der zeigt, dass Transparenz und Wettbewerb zusammen gehören und dass beides zusammen zu einer stetig sich verbessernden Versorgung führen," so Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, erster Vorsitzender der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG). „Die Krankenhäuser haben ein großes Interesse, ihre Beschwerdeberichte vorzulegen, um damit die Jahr für Jahr besser informierten Patienten bei der Auswahl für ein
Krankenhaus zu unterstützen."
Die Beschwerden der Patienten sind für die Krankenhäuser eine wertvolle Quelle für Verbesserungspotentiale. Die Entwicklung im Beschwerdemanagement der Hamburger Krankenhäuser zeigt, dass Deregulierung Anreize setzt, aktiv im Wettbewerb zu bestehen und Entwicklungen schnell und freiwillig zu befördern. Die Hamburgische
Krankenhausgesellschaft fordert seit Jahren mehr Handlungsfreiräume für einen Qualitätswettbewerb und einen Abbau staatlicher Einflussnahme.
Der Bericht zur Hamburger Erklärung ist auf der Homepage der HKG unter Publikationen zu finden.
Für Rückfragen:
Ulrike Jaenicke
Hamburgische Krankenhausgesellschaft e. V.
040 - 25 17 36 - 29
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